S u f i s m u s
  ist Religion, wenn jemand Religion lernen möchte,
ist Philosophie, wenn jemand Weisheit aus ihm schöpfen möchte,
ist Mystik, wenn jemand sich durch ihn führen lassen möchte auf dem Weg der Entfaltung seiner Seele.
Hazrat Inayat Khan
Pir-o-Murshid Hazrat Inayat Khan war im Jahre 1910 der erste, der in Europa und Amerika einen überkonfessionellen, Universalen Sufismus lehrte.1917 gründete er in London den Internationalen Sufiorden.Sein Nachfolger Pir Vilayat Inayat Khan (1916-2004) hat die zeitlosen Erkenntnisse der alten Sufi-Mystiker mit den Ergebnissen der modernen Psychologie, Naturwissenschaft und Naturphilosophie verbunden und auch die Musikpraxis des Universalen Sufismus wesentlich bereichert.
Seit 2004 leitet Pir Zia Inayat Khan den Internationalen Sufi-Orden.- Das Wort "Orden" im Namen unserer Gemeinschaft ist traditionell bedingt; es meint keineswegs eine geschlossene Gruppe, sondern im Gegenteil eine offene, tolerante Gemeinschaft. In ihr finden sich Menschen zusammen, die sich von dem gleichen Ideal der Liebe, Harmonie und Schönheit angezogen fühlen.Der Internationale Sufiorden strebt an, das Bewußtsein von der Einheit in der Vielfalt zu fördernund die Menschen durch ein tieferes Verständnis des Lebens einander näher zu bringen.
Der Universale Sufismus erforscht und betont das Gemeinsame aller Religionen und lehrt eine Religiosität des Herzens, die von gegenseitigem Respekt vor den Glaubensüberzeugungen, den Schriften und Lehren der verschiedenen Religionen geprägt ist.
 
 
Mit Ihrer Mitgliedschaft in unserem gemeinnützigen Verein "Internationaler Sufi-Orden e.V." fördern Sie vielfältige Aktivitäten und Projekte:
  • die Einrichtung und Unterhaltung von ca 45 örtlichen Zentren, in denen Religion studiert und durch Meditation vertieft wird,
  • die Durchführung von Meditation zur Bewußtmachung der globalen Verantwortung des Menschen für die Natur,
  • Universelle Gottesdienste, in denen die verschiedenen Religionen gleichermaßen gewürdigt werden. Und weitere Veranstaltungen, die dem Dialog zwischen Vertretern der Weltreligionen dienen,
  • die Unterstützung von Heilung durch Gebet und Fürbitten,
  • die Unterstützung von sozialen Hilfsprojekten wie z.B. das gemeinnützige Hopeprojekt, in denen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit gemeinsam sozial unterstützt, genährt und ausgebildet werden,
  • die Organisation öffentlicher Vorträge und Schulungen,
  • die Veröffentlichungen über Themen der Weltreligionen und des Universalen Sufismus.